©2019 by Schillerkrals Curiosity Voyage. Proudly created with Wix.com

Suche
  • Schillerkral

Stadtführung durch das Zentrum von St. Petersburg (Tag 9)

Aktualisiert: 7. Juni 2019

Es hat ein wenig gedauert bis ich jemanden gefunden habe, der mit uns eine Stadtführung macht wo auch Pixel mit darf, aber schlussendlich sind wir fündig geworden.

Wir machen uns deutlich vor der verabredeten Zeit zu dem vereinbarten Treffpunkt auf und finden am Weg eine kleine Spielgefährtin für Pixel. Lustig, normal interessiert sie sich für fremde Hunde gar nicht, aber diese junge, verspielte Hündin hat die Hundeoma wohl richtig animiert :).


Für unsere Stadttour haben wir uns im „Julia Child Bistro“ getroffen, ein sehr nettes Lokal im Zentrum das von einem Pärchen geführt wird, die auch gut englisch sprechen. Wir haben ein zweites Frühstück genossen bevor es losging.

Zhaya, unsere „Stadtführerin“ für 4 Stunden war überpünktlich so begannen wir gleich vor der Türe des Lokals mit der Tour.

Die Löwenbrücke, die im Berliner Zoo nachgebildet auch zu finden ist, leitet den ersten Stopp ein und sie erklärt uns die „Einteilung“ der Stadt, wie man sich am besten orientiert und noch ein paar andere Basics.


Die Löwenbrücke

Es geht weiter meist abseits der touristischen Wege, wie z.B. Innenhöfe und mehrere Exkurse in die Geschichte. Zhaya merkt allerdings auch recht schnell, dass diese Tour wohl anders verlaufen wird, als sie gewohnt ist, da Hunde wirklich oft draußen bleiben müssen. Spätestens bei „Neu Holland“ ist sie richtig enttäuscht, dass Pixel nicht mitdarf. So gehe ich alleine mit ihr auf die Insel und schaue mir „die Flasche“, das alte Gefängnis, an. Heute finden sich im Erdgeschoß viele verschiedene Lokale mit unterschiedlicher Küche.

Je länger die Tour dauert, desto enttäuschter wird unsere russische Begleiterin und meint, dass ihre Stadt doch deutlich „zurück geblieben“ ist im Vergleich zu anderen Städten im Hinblick auf Hunde, vor allem auf Assistenzhunde – das kennt man hier gar nicht (auch wenn Pixel „nur“ ein Therapiehund ist). Sie fragt sich zunehmend wie gehandicapte Personen die Stadt erkunden sollen, wenn ihre Hunde nicht mitdürfen. In unserem Fall ist es zum Glück nicht so schlimm, wir haben ein Stück damit gerechnet, dass wir uns manches eben nacheinander anschauen müssen und immer einer mit Pixel wartet.

Zum Abschluss gehen wir noch in ein israelisches Lokal, wo Pixel willkommen ist und trinken Kaffee. Zhaya möchte uns gerne zu sich einladen, sie muss sich aber noch etwas überlegen, wo sie ihre Dackeldame in der Zwischenzeit lassen kann. Dackeldame Tina ist wohl nicht gut auf andere Hunde zu sprechen. Wir machen uns aus, dass wir in Kontakt bleiben, ein wenig Zeit in St. Petersburg haben wir ja noch, mal sehen ob sich ein weiteres Treffen noch ergibt.

Hier mal ein paar Eindrücke von unserer Stadttour



30 Ansichten