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Die Auswahl des Schlafplatzes

Ein Stück Afrika – der Conqueror wird geholt

Unser Wohn-Transformer

Nach einer Übernachtung in Deutschland kommen wir am Vormittag in Achterveld an.

Raymond gibt uns eine Führung durch unseren Wohnwagen, wo was zu finden ist, zeigt uns wie sämtliche Ausklappmöglichkeiten funktionieren und weitere Tipps und Tricks. Die wichtigsten Sachen werden vom Auto bereits in den Wohnwagen umgeräumt, damit es am Abend schneller geht.

 

Wir fahren weiter zur Werkstatt von Chris von Wink 4X4, er wechselt unser altes Getriebe gegen ein generalüberholtes. Wir erleben ein Tief über den NL und so haben wir am Abend bereits nur noch knapp über 0 Grad. Wir dürfen hinter der Bastelwerkstatt stehen und bekommen Strom von dort. Wir probieren gleich unsere Standheizung aus, wozu haben wir sie 😉. Es wird binnen 20 Min. mehr als angenehm warm und so geht ein aufregender Tag zu Ende.

In der Früh starten wir mit einem guten Frühstück im Bett, in die Kühlbox können wir von innen zugreifen und Teller haben wir vom Vortag noch im Wohnwagen. Es ist aber schon etwas kuschelig, wenn das Dach nicht aufgestellt wird, da die Standhöhe ca. 1,60m ist. Aber besser eng und warm als anders.

Den ganzen Tag lang wird am Auto geschraubt und gewerkt, in der Werkstatt bau ich meinen Campingkocher auf und wärme das mitgebrachte Essen, es ist ausreichend für alle, wenn auch etwas provisorisch in der Ausstattung.

Am Abend ist das Auto endlich fertig, so dass wir noch weiter fahren können, nach Oudemirdum in Friesland. Der Campingplatz ist sehr nett angelegt und wir sehen keine weiteren Campinggäste.

 

Der nächste Tag beginnt mit einem entspannten Spaziergang nahe dem Campingplatz. Netterweise ist gleich neben dem Campingplatz eine Hundezone im Wald, wo Pixel auch endlich auf ihre Kosten kommt und sich wieder etwas mehr bewegen kann.

Am späten Vormittag machen wir einen Ausflug nach Amsterdam. Da es leider doch kälter ist als angenommen, führt uns der erste Weg am Rande von Amsterdam in ein Heimtiergeschäft um für den armen Hund einen wirklich warmen Mantel zu kaufen (ja, was macht man nicht alles für seinen Hund 😉).

Danach bummeln und flanieren wir durch Amsterdam und machen einen Großeinkauf in einem Käsegeschäft. Am Abend geht’s wieder zum Campingplatz, in unser neues Zuhause.

 

Am nächsten Tag geht es weiter Richtung Heimat. Wir statten JP Performance in Düsseldorf einen Besuch ab und fahren weiter zu unserer letzten Unterkunft vor Wien.

Erstes Fazit mit dem neuen Wohnwagen – unsere Erwartungen sind voll erfüllt bis jetzt, die Heizung ist super, das Fahrverhalten auf der Straße auch sehr angenehm. Mit langen Wintercampingaufenthalten wird es aber in Zukunft wohl nichts, da es auf Dauer dann doch eher klein ist, wenn man nichts ausklappen kann.

Wohnwagen anmelden – alles anders als gedacht

Wie im Haus, das Verrückte macht.

Wir haben uns im Vorfeld erkundigt und von sämtlichen Stellen die Auskunft erhalten „Wenn der Wohnwagen ein COC Papier hat und bereits mal in der EU zugelassen war, ist das kein Problem“.

Also mit all unseren Papieren in der Hand nochmal bei der zuständigen Stelle angerufen und gefragt, wie nun das Prozedere ist. Wir sollen das COC Papier einscannen und hinschicken und alle anderen Unterlagen, die wir haben auch, dann wird der Wohnwagen registriert.

Nach einer Woche die Nachricht, dass das so doch nicht funktioniert, mit den Papieren kann der Wohnwagen nicht behördlich angemeldet werden. Wir müssen uns einen Termin zur Einzelgenehmigung ausmachen und mit dem Wohnwagen vorfahren.

 

Bei der ersten Begutachtung passen ein paar Rückstrahler nicht, ein Licht muss versetzt werden und die Auflaufbremse bremst nicht mehr, da sie komplett verzogen ist. Es stellte sich heraus, dass das Bremsgestänge zu kurz war und eine Kontermutter gefehlt hat. Also mit dem Wohnwagen ab in die Werkstatt und nachbessern lassen.

Raymond wurde informiert und war sehr kooperativ, hat sofort Hilfe angeboten und es sofort nach Südafrika in die Fabrik weitergegeben, dass so ein Fehler nicht mehr auftritt.

Auf zur zweiten Begutachtung – dieses Mal hatte der Prüfer nichts auszusetzen und wir fuhren nach knapp 20 Minuten wieder vom Landesprüfungsgelände mit der Einzelgenehmigung in der Hand. Juhu, wir kommen unserer Reise ein Stück näher.