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Kurzurlaub im Erzgebirge (1.11.-4.11.2019)

Wir haben auf unserer Reise sehr viele liebe Menschen getroffen, kennengelernt und mit manchen halten wir bis heute Kontakt. So auch mit den „Erzgebirgern“ die wir in Polen kennengelernt haben. Zum Abschied in Polen im Juli gaben wir uns das Versprechen uns gegenseitig zu besuchen, unseren Teil haben wir im November eingelöst und waren für 4 Tage auf Besuch in einer einzigartigen Gegend in Deutschland.





Jeder Tag war mit viel Programm gefüllt, das uns netterweise Pedro zusammengestellt hat und uns auch überall hin kutschiert hat. Gleich bei der Ankunft in Pöhla gab es mal einen kleinen Spaziergang für Pixel und für uns zur Orientierung in der Gegend und danach eine Jause nach der langen Autofahrt. Bevor es weiter zum Schießstand ging haben wir noch schnell unser Apartment bezogen und alles ausgepackt.


Am Schießplatz angekommen gabs zuerst mal eine Führung durch die Räumlichkeiten, wo die Sieger trainieren und co. Natürlich gabs nachher auch noch die Gelegenheit selbst zu schießen unter Aufsicht. Pixel hat die Fußbodenheizung im Aufenthaltsraum geliebt und konnte so auch gut entspannen, da die Räumlichkeiten gut lärmgeschützt sind. Danach ging es zur letzten Station des Tages: Essen im Landhotel Rittersgrün. Das Essen war sehr gut, der Abend aber dann trotzdem nicht all zu lange, da die Autofahrt doch anstrengend war.





Der nächste Tag startete sehr gemütlich, es gab frische Semmeln, die uns die Vermieterin mitgebracht hat, selbst gemachte Marmelade der Vermieterin und frisches Allerlei vom Fleischer des Dorfes, das wir am Vortag von Pedro bekommen haben.

Anschließend kam schon das „Taxi Pedro“ und wir fuhren nach Neudorf zum ersten Programmpunkt. Am Vortag kam es bereits zur Besprechung des Tagesprogrammes und wir haben aufgrund des Dialektes folgendes verstanden „[Rachakarzlemuseum]“ da wir mit dem Begriff nix angefangen haben, ließen wir uns einfach mal überraschen, weil wir nicht geglaubt haben das es sich dabei wirklich um ein „Oachkatzlmusem“ (= Eichkätzchenmuseum) handeln konnte. Und siehe da, wir sind zur Firma Huss zum Räucherkerzenmuseum gefahren, wo man die Produktion bestaunen kann, die Vielfalt der Rauchkegel und natürlich auch einkaufen kann. Das hätte uns schon bekannt sein sollen da wir in Polen schon die, von selbiger Firma produzierten, Videos gesehen hatten.




Nach der Besichtigung ging es mit der Dampflok (Fichtelbergbahn) auf den Fichtelberg. Der höchste Berg in der Gegend und sogar für den Ski-Betrieb ausgelegt. Bei uns war es leider regnerisch und dementsprechend nebelig. Dennoch sind wir noch mit der Seilbahn bis an den höchsten Punkt gefahren und konnten leider keine Aussicht genießen. Dafür ging es aber in eine kleine Hütte fürs Mittagessen und kurze Aufwärmphase.





Am Abend ging es ins „Efraim Haus“ zum Speisen – sehr leckeres und typisches Essen der Gegend!


Am Sonntag ging es unter Tage ins Bergwerk Pöhla. Wir hatten eine wirklich großartige Führung mit sogar ein paar Extras. Wir konnten Bergwerkgeschichte bestaunen, die größten Zinnkammern Europas, bekamen 2 Lasershows und konnten noch einen kleinen unterirdischen See betrachten. Nach ca. 2 Std. unter Tage waren wir wieder an der Oberfläche und es ging weiter zu einem Stadtspaziergang in Schwarzenberg, der „Perle des Erzgebirges“. Nach dieser „Anstrengung“ mussten wir uns natürlich in einem sehr netten, kleinen Café noch stärken bevor es in die Schmiede von Pedro und Richard ging.

Dort wurde detailliert besprochen, was am Toyota unbedingt gemacht werden muss und was nur optional gemacht wird. Die Karosserie soll komplett restauriert werden, da bereits so viel Zeit und Geld in dieses Auto geflossen ist, damit uns nicht der Rahmen in nächster Zeit „unter dem Hintern weg rostet“. Und als sehr netter Zusatz wurden noch meine zwei Outdoormesser wieder geschliffen und die mittlerweile etwas abgenutzte Messerspitze wiederhergestellt – danke nochmal Richard 😊. Nachdem alles geklärt werden konnte und der Hunger immer größer wurde sind wir nach Fürstenbrunn zum Abendessen gefahren. Dort gab es mit Abstand die besten Burger, die wir seit langem gegessen haben! Auch die Nachspeise war ausgezeichnet! Und so endete der letzte gemeinsame Abend nach einem kurzen, aber interessanten und mit vielen Impressionen gefüllten Wochenende im Erzgebirge.



Am Montag hat uns Pedro ein letztes Mal von unserer Unterkunft abgeholt und in die Schmiede gebracht um die letzten Gegenstände aus unserem Auto zu holen, noch einmal die Punkte von gestern zu wiederholen und wir haben unser Zugticket gebucht, bevor wir noch einen Spaziergang bei den Überlaufbecken Markersbach und beim Pumpsperrwerk gemacht haben. Anschließend wurden wir netterweise direkt nach Prag gefahren, damit wir direkt nach Wien mit dem Zug fahren konnten und nicht mehr umsteigen mussten. Vielen Dank Pedro für deine Dienste als Fahrer, Führer und Begleiter.




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