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Abschied Manzuren - Besichtigung Marienburg (Tag 78-81)

Nach dem „geschichtsträchtigen“ Tag am Vortag stand nicht viel am Tagesprogramm. Also nutzte ich die Zeit und habe Wohnwagen und Auto außen und innen geputzt. Der Dreck von 2,5 Monaten musste mal runter und vielleicht gibt es so auch eine Tick weniger daheim zu putzen. Diese Aktion hat mit einigen Plauderpausen, Kaffeekränzchen und sonstigem fast den gesamten Tag eingenommen und so sind wir am Abend nur noch mit Pixel für 2 Std. in den Wald gefahren und der Tag war fast schon rum. Unsere Campingplatznachbarn haben noch spontan gefragt, ob wir uns zu ihnen setzen wollen zum Plaudern und so war die Nacht dann doch kürzer als gedacht. Es war aber ein lustiger Abend mit ihnen.

Der nächste Tag war noch ereignisloser als der vorherige Tag. Es regnet immer wieder bei doch eher kühlen Temperaturen. Wir überlegen uns wo wir als nächstes hin fahren wollen, die Gegend bietet nicht mehr allzu viel, was wir noch nicht gesehen haben. Am Abend gabs wieder eine gemütliche Runde mit unseren Nachbarn und wir beschließen spontan am nächsten Tag gemeinsam weiter zu reisen. Auch sie haben die Gegend ausreichend erkundet und wollen etwas Neues sehen. Wir beschließen Danzig in Angriff zu nehmen.

Am Vormittag wird fleißig abgebaut, eingeräumt und alles wieder gut verstaut eh es weiter geht. Zum Abschied bekommen wir noch von anderen Reisenden einen Campingplatz Tipp, etwa 50km von Danzig entfernt, bei der Marienburg. Alle sind mit dem Vorschlag einverstanden und so fahren wir nach Malbork. Nach vielen Kilometern auf richtig schlechten Straßen und zwei Straßensperren über 3,5t erreichen wir endlich den Campingplatz. Kein Vergleich mit dem anderen Stellplatz, alles wirkt neuer und besser erhalten. Direkt vom Campingplatz weg kann man an der Uferpromenade des Fluss Nogat spazieren und in knapp 10 Gehminuten erreicht man Marienburg, das größte Backsteinbauwerk Europas. Das wollen wir am nächsten Tag besichtigen. Am Abend wird wieder gemütlich zusammen gesessen und geplaudert bevor es in den Wohnwagen geht.


Heute bekam ich Frühstück vom Bäcker inkl. Torte :-). Nach einem ausgiebigen Frühstück geht ein Teil von uns zur Burg, der andere Teil bleibt bei den Hunden (also 4 Personen gingen zur Besichtigung und zwei Leute blieben zurück).

Wir buchten einen Audioguide zum Eintritt dazu und begannen die Besichtigung. Es war schon faszinierend, vieles ist gut erhalten, einiges aber auch gut rekonstruiert und restauriert. Nach insgesamt 4,5 Stunden sind wir wieder zurück am Campingplatz, voll mit tollen Eindrücken.



Der zweite Trupp geht heute nicht mehr zur Marienburg und so fahren wir mit Pixel am Nachmittag in einen nahe gelegenen Wald für einen Spaziergang. Sie genießt sichtlich die satten Wälder und die vielen Gerüche. Nach dem Abendessen stoßen wir noch gemeinsam auf den Geburtstag an und sitzen wieder die halbe Nacht gemütlich zusammen.

Es ist ein netter Ausklang unserer Reise. Allzu viel Zeit bleibt uns nicht mehr, wir möchten noch gerne nach Danzig, ev. doch noch einen Ausflug nach Kaliningrad? Und je nachdem wie viel Zeit uns dann noch bleibt vielleicht noch ein paar Tage wandern in der hohen Tatra bevor wir endgültig wieder zu Hause ankommen.

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