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Anapa am schwarzen Meer (Tag 55)

Bevor wir uns auf die 5 stündige Autofahrt begeben bekommen wir noch Frühstück aufs Zimmer. Gut gestärkt geht es nun los ans Schwarze Meer. Wir haben lange im Vorfeld versucht einen Campingplatz an der Küste zu finden, der nicht nur ein halb illegaler Platz ist ohne jeglichen Komfort. Im Salzwasser schwimmen und danach nicht oder nur eingeschränkt duschen zu können ist für mich keine besonders tolle Aussicht. Vor allem mit langen Haaren brauch ich sonst bald einen Frisör für eine Kurzhaarfrisur ;-).


Die Erfolgsquote ist überschaubar. Die ersten „vernünftigen“ Campingplätze gibt es wohl auf der Krim oder weiter in den Süden Richtung Sotschi. Beides passt für uns nicht, also buchen wir 3 Nächte in einer Holzhütte in Anapa. Wir kommen bereits am frühen Nachmittag an und beziehen unsere kleine, aber feine Hütte. Am eingezäunten Grundstück gibt es auch einen kleinen Pool und einen feinen Grillplatz. Wir erkunden mal die nähere Umgebung und gehen die Steilküste ein Stück entlang um an den Strand zu kommen.


Hier sind richtig viele Menschen und vor allem Kinder jeden Alters unterwegs, wohl alles/vieles russische Touristen. Pixel wirkt auf die Kinder hier wie ein Magnet und viele wollen sie streicheln. Zum Sonnenuntergang sind wir wieder zurück bei unserer Hütte und wollten gerade Abendessen kochen, als einer der Vermieter klopft und uns zu sich auf die Dachterrasse für die tolle Aussicht einlädt. Jeder bekommt ein Weinglas in die Hand gedrückt und wir genießen die Lichtstimmung am Dach bei einem netten Plausch.


Nach kurzer Zeit kommt die Frage auf, ob wir bereits gegessen haben und ob wir in die Stadt wollen. Gegessen haben wir noch nicht und Stadt, ja heute oder morgen mal. Ok, das war wohl das Stichwort für die 3 Männer. Also runter in die Küche, wir bekommen jeder einen großen Teller frisch zubereiteten Borschtsch mit Brot und danach geht’s auf ins Nachtleben der Stadt, und sie fahren uns auch noch. Also Pixel noch schnell versorgt, sie darf hier bleiben und schon mal schlafen und schon sitzen wir im Auto und sind am Weg ins Zentrum.


Die Fußgängerzone ist voller Leben. Es sind für unsere Begriffe viele Menschen unterwegs, wir bekommen aber gesagt, dass es gerade ungewöhnlich leer ist. Hier sehen wir erstmalig auch viele Souvenirläden nebeneinander, Lokale reihen sich aneinander und einen Aquaparkt mit Rutschen gibt es auch noch. Wir beschließen hier noch mal alleine her zu kommen, um in Ruhe „shoppen“ zu können ;-). Es gibt auch einen Sandstrand den wir kurz besuchen. Wir bekommen einiges gezeigt und erklärt. Plötzlich bekommen wir einen Souvenirteller von Anapa überreicht, als „Gastgeschenk“ für uns. Wir schlendern noch zu den „Musik Brunnen“ und nach etwa 2 Stunden sind wir wieder zurück beim Auto und fahren zurück. Was für ein unerwarteter, lustiger und informativer Abend.



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