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Ausreise Dagestan und Elista (Tag 53-54)

Gestern wurden wir von einer Kuh geweckt die unser Vorzelt mal getestet hat, eine andere hat ihre Hörner an den Zeltstangen gewetzt und eine dritte hat beim Fenster reingeschaut und laut geschnaubt. Also raus aus dem Wohnwagen und die Kühe zu einem anderen Platz getrieben, wo sie eher Grünzeug finden. Pixel hat sich vorbildlich verhalten und blieb die gesamte Aktion über im Fuß neben mir. Da wir also schon früh munter waren, haben wir es für einen weiteren Dünenspaziergang genützt und wieder so einiges gefunden. Wieder zurück beim Wohnwagen wurde alles weggepackt und wir fuhren los, bis zur ersten Tankstelle, da wir unsere gefüllten Müllsäcke los werden wollten. Da wir den Leuten nicht nur Mist da lassen wollten, haben wir noch kalte Getränke gekauft. Die Verkäuferin war so begeistert und gerührt, dass wir in IHREM Magazin einkaufen und von Österreich sind, dass sie uns auf einen schnellen Kaffee eingeladen hat :-) Wir kommen einfach nicht weiter ;-).

Bei einem Dorfbrunnen haben wir unsere Wasservorräte aufgefüllt und es dauerte nicht lange, bis sämtliche Leute sich versammelt hatten und über unser Gespann staunten. Alle drückten Begeisterung dafür aus und manche stellten Fragen. Nach diesem Zwischenstopp ging es ohne weitere Umwege zur Grenze. Dort angekommen wieder Passkontrolle und für die Registrierung muss man aussteigen und ins Häuschen gehen. Die Schlange ist lange, es warten mehr als 10 Leute vor uns. Wir überlegen noch, ob es dem Hund im Auto bei geöffneten Fenstern eh nicht zu heiß wird, als eine Grenzbeamtin zu uns kommt und wir vorgelassen werden, da wir Touristen sind. Also dauert für uns das gesamte Prozedere keine 10 Minuten. So verlassen wir Dagestand und sind von den Menschen die wir getroffen haben begeistert.

Wir fahren noch ein gutes Stück Richtung Elista und übernachten in dem Nationalpark „Mekletinsky“. Hier gibt es viele Lemminge und viele verschiedene Vogelarten. Auch Saiga Antilopen gibt es hier, wir sehen aber leider keine.




Heute Früh haben einige Vögel laut stark unser Wohnwagendach als Abenteuerspielplatz verwendet, so dass wir ebenfalls schon früh munter waren und nach Elista weiter gefahren sind. Es ist die einzige traditionell buddhistische und mongolisch sprachige Stadt Europas. Wir besichtigen den Tempel und schauen uns noch einige Statuen an bevor es weiter geht. Wir wollen ans Schwarze Meer. Nach mehr als 5 Std. Fahrt und keinem geeigneten Schlafplatz beschließen wir die Nacht in einem Hotel zu verbringen. Da das Zimmer so günstig ist, probieren wir erst gar nicht zu fragen, ob wir auf dem Parkplatz übernachten dürfen und die Duschen verwenden dürfen. Wir beziehen gleich das Zimmer und es gibt auch Abendessen im klimatisierten Zimmer :-). Mal sehen, ob wir es bereits morgen bis ans Meer schaffen, oder noch einen Übernachtungsstopp brauchen.



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