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Strand, Markt und Karbadinka (Tag 59-61)

Für den Sonntag hatten wir uns einen Ausflug zu einem Aussichtspunkt in der Nähe überlegt. Da wir aber mittlerweile teilweise in die Familie der Gastgeber integriert sind, wurde aus unserem Plan nichts. Timurs Schwester hatte am Tag davor Geburtstag und kam mit 2 Freunden vorbei um gemeinsam zu feiern. So gab es noch schnell ein gemeinsames Mittagessen und es ging an den Strand. Am Weg dorthin wurde noch fleißig eingekauft und ein kleines Fotoshooting gabs auch noch :-D.



Leider wurde der Himmel immer dunkler und das Grollen in der Entfernung wurde immer lauter, bis schließlich das Gewitter bei uns ankam und wir somit im strömenden Regen am Strand eintrafen. Nach kurzem Warten beschlossen die Männer schwimmen zu gehen, Lemara, Pixel und ich blieben im Auto sitzen. Die Straßen waren binnen kürzester Zeit richtig überflutet. Die Menschen versanken teilweise knietief im Regenwasser.



Da das Wetter leider auch nach einigem Warten nicht besser wurde, beschlossen wir wieder heim zu fahren und eben im Pool zu plantschen. Am Abend gab es als Vorspeise frische Muscheln vom Grill und anschließend wieder leckere Krevetten. Nach dem Essen ging es abermals zum Pool wo der Tag seinen Ausklang fand.



Gestern stand ein Besuch am Markt am Programm. Sergey und Vlad begleiteten uns und wir probierten uns durch sämtliche lokale Spezialitäten, tranken Kvas und kauften einige Leckereien. Wir konnten die zwei auch von einem Grillabend überzeugen und endlich auch mal einen Beitrag leisten, indem wir die Zutaten bezahlt haben. Für einen guten Grillabend benötigt es auch ausreichend Bier und das bekommt man frisch gezapft und abgefüllt in speziellen, kleinen Geschäften. Die Shops heißen CCCP (UDSSR) und haben lauter Memorabilien der UDSSR Zeiten im Laden wie z.B.: alte Telefone, Lenin Zeug, Gagarin Poster, Sputnik Poster, und vieles mehr was wir nicht gekannt haben.



Nach der Shoppingtour ging es bereits an die Vorbereitungen bis schließlich Timur von der Arbeit heim kam und wir mit der Grillerei los legen konnten. Timur hat sich für uns ein Programm für den nächsten Tag überlegt, da erstmals seit wir hier sind alle 3 sehr lange arbeiten müssen und wir „alleine“ sind. Damit keine Langeweile aufkommt und wir etwas von der Umgebung sehen, bekamen wir einen detaillierten Plan, wie wir alles kombinieren können. Es war wieder ein lustiger Abend, auch wenn er nicht ganz so lange gedauert hat wie die Letzten.



Heute um 8 Uhr klopfte es bereits und wir bekamen den Hausschlüssel von ihnen überreicht „sollten wir etwas aus dem Haus brauchen“ und dazu ein Doserl mit den Grillresten von gestern, damit wir heute auch mit Essen versorgt sind :-D. Wir wussten gar nicht, dass wir all inklusive gebucht haben :-D.

Am späten Vormittag haben wir uns dann endlich Richtung Karbadinka aufgemacht. Einen kurzen Zwischenstopp mussten wir bei Timur’s Geschäft noch einlegen, da wir für zu Hause auch solche Grillspieße wollen. Danach ging es die Küstenstraße entlang bis zu dem kleinen, aber wohl sehr touristischen Ort Karbadinka. Wir parkten das Auto und gingen den Berg hinauf, genau wie wir es beschrieben bekommen haben um auf der anderen Seite des Berges wieder hinunter zu gehen. Am Strand liegt ein großes Containerschiff mit dem Namen „Rio“. Nach ein paar Fotos reicht es auch wieder und wir begeben uns auf den Rückweg.



Da es doch recht steiles Gelände ist, die Temperaturen auf 34 Grad im Schatten bereits gestiegen sind und Pixel nur noch einen Schattenplatz nach dem anderen sucht und auch Christopher schon etwas genervt vom Gehen in der Hitze ist, nehmen wir für den Rückweg ein „Jeep-Taxi“ zum Auto. Die Jeeps fahren im 10 Min. Takt zwischen dem Parkplatz und einem Aussichtspunkt einige Meter über dem Strand. Da der Ausflug zum Schiff schon länger gedauert hat als gedacht, verzichten wir auf die weiteren Programmpunkte und fahren wieder zurück nach Anapa. Ich wittere meine Chance, heute endlich noch einmal ins Zentrum zu kommen und mir die Strandpromenade mit allen Geschäften anzuschauen. Nach etwas mehr als 2 Stunden haben wir so ziemlich jedes Geschäft in der Fußgängerzone durch, „Spiralkartoffeln am Spieß“ gegessen, uns leckere Säfte zusammen mixen lassen und kein einziges Souvenir erstanden. So kehren wir satt und müde wieder nach Hause zurück und fallen bald ins Bett.

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