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Sukko, Novorossiysk und Abrau-Djurso (Tag 57)

In der Früh ist es bewölkt und somit angenehm kühl. Wir beschließen daher den Tipp unserer Gastgeber anzunehmen und nach Sukko zu fahren, wo es Sumpfzypressen gibt, die in Nordamerika heimisch sind. In dem kleinen Dorf angekommen wird das Auto am Parkplatz abgestellt und wir spazieren zum See, es dauert keine 10 Minuten. Wir haben uns auf einen deutlich längeren Spaziergang eingestellt und dachten auch, dass hier weniger Menschen sind. Es ist jedoch ein „Badesee“ mit allerlei Wasseraktivitätsmöglichkeit. So werden Tretboote, Stand Up Paddeling, und co. angeboten. Auch Souvenirläden gibt es und ein Shuttleservice für Badegäste vom Parkplatz zum See. Die Zypressen befinden sich im hinteren Teil des Sees, also schlendern wir am Ufer entlang bis wir die Bäume im Wasser erreichen, auch hier haben wir uns auf einen längeren Spaziergang eingestellt aus dem leider nichts wurde. Pixel freut es, sie kann im See etwas plantschen, bevor wir wieder zum Auto gehen.



Da dieser Ausflug kürzer gedauert hat, als gedacht fahren wir noch an den Strand. Es sind einige Autos am Strand, aber alle halten einen gewissen Abstand zum Nachbarn, sehr nett da werden wir uns in den nächsten Tagen auch mal für ein paar Stunden her stellen. Heute ist dafür keine Zeit, da Timor uns heute eine Stadtführung durch Novorossiysk geben möchte. Abfahrt ist um 17 Uhr.


Pixel sitzt bereits wieder im Auto, ich heb noch eine schöne Muschel auf, als sich Christopher das erste Mal im Sand eingräbt. Ok, also Sandbleche vom Dach runter, endlich können wir auch diese mal testen und verwenden. Wäre ja schade, wenn wir sie 3 Monate und viele 1000 Kilometer mitführen und nicht brauchen. Es klappt auch gut, Auto bekommt Gripp und fährt genau so lange wie die Sandbleche sind und versinkt anschließend wieder im Sand. Tja, das wird wohl doch eine etwas längere Aktion, das Auto ist halt auch deutlich schwerer als die restlichen PKWs die hier am Strand stehen und versinkt somit deutlich schneller.


Es wird Luft aus den Reifen gelassen, die Bleche erneut Positioniert und wir versinken wieder im Sand. So arbeiten wir uns Meter für Meter den Strand entlang, bis schließlich ein paar junge Leute kommen und es mit schieben probieren wollen. Auch das hilft nur bedingt. Schließlich verwenden wir ein Auto als Ankerpunkt für die Seilwinde und bergen das Auto aus dem Sand mit einer Kombination aus Sandblech, schieben, und Seilwinde. Die Strecke war zum Glück nicht besonders lange, ins Schwitzen sind dennoch alle gekommen ;-). Mit dieser Aktion haben wir nun endlich unsere Ausrüstung vollständig getestet – juhu ;-p.



Die Zeit ist nun bereits etwas knapp bis zur Abfahrt um 17 Uhr, aber eine Runde entspannen und abkühlen im Pool geht sich noch aus.

Pünktlich zur angegebenen Zeit ist Vladimir bereit, er fährt mit uns im Auto mit, damit wir den Weg finden, Timor und Sergey warten bei Novorossiysk auf uns (da sie dort arbeiten). Erstmals wird auch die Sitzbank die für 2 (schmale) Leute ausgelegt ist ausgiebiger getestet und wir kommen bei der Firma von Timor an. Wir fahren mit seinem Auto weiter in die Stadt. Es geht in den Hafen, der das Hauptelement in dieser Stadt ist. Von hier aus fahren Schiffe zu Orten auf der ganzen Welt.



Timor hat immer die Uhrzeit im Blick, er möchte uns nämlich noch etwas Spezielles zeigen, eine Lasershow in Abrau-Djurso, der Champagner Region Russlands. Also besichtigen wir die „Hauptsehenswürdigkeiten“ dieser Stadt und fahren mit leichten Zeitverzug nach Abrau-Djurso, die Show beginnt um 22 Uhr laut Timor. Die Champagner Firma liegt am Ufer des Sees „Abrau“. Wir spazieren über das Gelände, das sämtliche Freizeitaktivitäten für Jung und Alt bereithält. Die Lasershow findet jedoch leider nicht wie angekündigt um 22 Uhr statt. Den Grund können wir nicht herausfinden. Also sehen wir uns die Gegend eben ohne Lasershow an und fahren noch hinauf zu einem Aussichtspunkt mit Blick über die gesamte Gegend. Ab jetzt geht es heimwärts. Wieder zurück in Anapa werden wir noch auf „ein“ Glas Wein eingeladen und plaudern bis tief in die Nacht hinein. Gegen 2:30 Uhr finden die Gespräche ein Ende, Timor muss am nächsten Tag arbeiten, der Arme.



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