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Vilnius (Tag 73-74)

Aktualisiert: 12. Juli 2019

Am Morgen regnet es immer noch/schon wieder, daher beschließen wir weiter zu fahren. Die Gegend um den Campingplatz bietet außer Landschaft nicht viel und das macht bei Regen wenig Spaß. Auf der Fahrt von Lettland nach Litauen sehen wir unglaublich viele Störche, direkt neben der Straße, in ihren Nestern, mit bereits relativ großem Nachwuchs oder über uns hinweg fliegen.



Nach etwa 4 Std. Fahrt erreichen wir den nächsten Campingplatz, er liegt nur 6 km von der Altstadt Vilnius entfernt. Hier ist schon deutlich mehr los, die Wohnmobile stehen relativ dicht und nach einem kurzen „Schock“ über so viele Menschen suchen wir uns einen Platz. Wir sind gedanklich noch nicht wieder in dichter besiedelten Gebieten angekommen. So viele Menschen auf einem Haufen, viele sprechen deutsch und alle können englisch. Wenigstens regnet es nicht und die Ausstattung des Campingplatzes ist auch sehr in Ordnung und alles ist sauber. Da es erst früher Nachmittag ist als wir mit Aufstellen, wegräumen/umräumen und co fertig sind, fahren wir noch mit dem Bus in die Altstadt. Der erste Weg führt uns in die Markthalle, leider sind die Aussteller bereits dabei wegzuräumen, also schauen wir nur kurz durch. Pixel schafft es sich von einem Fleischstand eine ganze Wurst zu erbetteln mit lieb schauen und wir verlassen die Halle wieder. Es geht auf direktem Weg in die Fußgängerzone der Altstadt und wir flanieren durch die Gassen. Es ist für uns wirklich sehr ungewohnt, dass es Souvenirläden an jeder Ecke gibt, die Leute gut Englisch können und wir überall mit Pixel hinein dürfen.

Fürs Abendessen suchen wir uns ein Lokal mit typischer litauischer Küche und treffen auch zufällig Leute vom Campingplatz. So lassen wir den Tag ausklingen, bevor wir mit dem Bus wieder zurück fahren und ins Bett fallen.



Der nächste Tag beginnt relativ spät für uns und so ist der Vormittag um, bevor wir noch in der Stadt sind. Mit dem Bus geht es wieder hinein in die Altstadt, eigentlich wollten wir direkt in die Markthalle, aber die hat leider montags Ruhetag. Also spazieren wir wieder durch die Gassen, bis wir in einem anderen Lokal mit typischer lokaler Küche unser Frühstück/Mittagessen genießen. Gut gestärkt geht es voller Tatendrang wieder raus auf die Straßen, doch leider schüttet es mittlerweile und ein Ende ist nicht absehbar. Nach etwa 1,5 Std. im Regen „geben wir auf“ und kehren zum Wohnwagen zurück. Wir haben das meiste gesehen, aber sicher nicht alles. Wir werden es daher vom Wetterbericht abhängig machen, ob wir morgen weiter fahren, oder noch einen Tag anhängen. Es soll so ziemlich überall gerade schlechtes Wetter geben, da macht weiterfahren wenig Sinn, zumal wir im Regen auf und abbauen müssten. Hier haben wir wenigstens eine Gemeinschaftsküche und einen Gemeinschaftsraum. Mal sehen wie und wohin es weiter geht :-).

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