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Zusammenfassung der letzten Tage…(Tag 16-21)

Aktualisiert: 7. Juni 2019

Seit dem letzten Eintrag hat sich so einiges und nichts getan…

wir haben einen sehr schönen riesigen Park (erinnert ein wenig an den Wienerwald mit Sumpflandschaft) für uns entdeckt. Leider ist dieser Park mit dem Auto 45 Min. entfernt und somit nicht täglich für uns machbar, ohne eigenes Auto. Pixel hat sich beim ersten Besuch des Parks gleich mal ausgezeichnet und nach wenigen Stunden in flüssigen Exkrementen gewälzt… tja, damit hieß es Hund ins Wasser, damit der gröbste Dreck runter geht und dann raus aus dem Park, Seife und co besorgen und irgendwie den bestialischen Gestank los werden, sonst müssen wir de 25 km nach Hause zu Fuß gehen, weil uns kein Taxi mitnimmt… Es hat soweit ganz gut funktioniert und so konnten wir am Abend müde aber doch zufrieden mit dem Yandex wieder zum Campingplatz fahren.



Die nächsten Tage haben wir so in der Gegend vertrödelt und uns durch russische Spezialitäten gekostet und sind nochmal durchs historische Viertel geschlendert. Es hieß ab dem 12.5. „nur noch ein Tag“ von der Werkstatt aus und das täglich. Es kamen immer neue „Problemchen“ daher, mal war etwas undicht, mal etwas anderes, dann hat wieder ein Teil gefehlt und der Kurier musste es erst bringen. Das zehrt etwas an den Nerven und lässt das Vertrauen ins Auto immer weiter sinken. Aber dann eeeeeeendlich war der Tag da, wir können in der Umgebung Probefahren und dann wieder in die Werkstatt, wenn alles passt geht’s endlich weiter… Dazu gibt es bereits einen gesonderten Beitrag. Wer den Beitrag bereits gelesen hat weiß, dass die Probefahrt ins Naturschutzgebiet leider nicht von Erfolg gekrönt war und wir mal wieder in der Werkstatt waren…



Gestern mussten wir 200km "sinnlos" herumfahren, damit die Dichtmasse zu wirken beginnen kann, also sind wir nach Peterhof (ist quasi ein Außenbezirk von St. Petersburg) und zum Schloss Peterhof. Dort gibt es sehr viele Brunnen mit Gold zu bestaunen und das alles in einer riesigen Parkanlage. Nicht umsonst wird es als das "russische Versailles" bezeichnet. Um 11 Uhr wurde unter Musik und großer Feierlichkeit "die große Kaskade" eingeschaltet. Ein Spektakel, dass sich wohl kein Tourist entgehen lässt...




Dann noch eine runde durch Kronstadt, das liegt auf einer vorgelagerten Insel und ist mittels Damm mit dem Festland verbunden. Zum Abschluss und damit wir auf die geforderten Kilometer kommen gabs ein Eis in Peterhof in einem Park und anschließend bei toller Lichtstimmung den Heimweg.




Heute der alles entscheidende Tag – wie geht es weiter. Wir haben uns in den letzten Tagen viele Gedanken gemacht, ab welchem Zeitpunkt es sinnvoll ist, vom ÖAMTC von hier geholt zu werden und heim zu fahren bzw. was unsere Alternativen sind.

Heute Vormittag in der Werkstatt wurde vieles wieder getestet und kontrolliert. So wie es derzeit aussieht ist der Microriss abgedichtet und kein weiterer Flüssigkeitsverlust. Der erste positive Bericht seit wir hier angekommen sind. Sie tauschen Motoröl und co. und sind sich einig: ja wir können weiter fahren mit dem Auto, aber sicher nicht bis zum Baikalsee, in die Mongolei schon gar nicht und Kasachstan war eh vorher bereits vom Tisch… Sie meinen, den Ural packt das Auto vielleicht/wahrscheinlich nicht und dann sitzen wir dort fest. Dort müssten wir mit 1-2 Monaten rechnen, bis Ersatzteile angekommen bzw. wir weiter fahren können. Hier ein „Hallo“ an meine lieben Arbeitskolleginnen – es ist eh kein Problem, wenn ich leider im August auch noch in Russland feststecke, oder *lol*?


Also gibt es eine weitere „Planänderung“ bzw. wir „planen“ eh bereits nur noch maximal einen Tag im Voraus. Morgen möchten wir zu einem großen, angeblich sehr schönen See ca. 200km von St. Petersburg entfernt fahren und sehen, wie es und dort gefällt. Danach ev. Zu einem anderen See und dann? Keine Ahnung – weiter östlich als maximal Jekaterinburg wollen sie uns nicht fahren lassen, eigentlich nur bis Kasan.

Die Mechaniker schwärmen alle von der Krim… wir werden sehen, wo wir im Endeffekt landen.

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